Ugandareise fällt aus

Der ugandische Staat hat relativ schnell gehandelt und bereits vor zwei Wochen niemanden mehr ins Land einreisen lassen. Für Rückkehrer oder Langzeitbesucher bestand die Möglichkeit, sich sofort nach der Landung in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben. Thomas Reise nach Uganda am 27. März wurde deshalb verworfen, das Vorhaben einer Photovoltaik-Schulung auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

Corona in Uganda

Wir erlauben uns einen über den Verein „awamu – zusammen für Uganda e.V.“ erhaltenen Brief, von Goretti Namuyomba und Emma-nuel Musoke weiterzuleiten. Er kam am 27. März.

Hallo Ihr Lieben!
Ganz liebe Gruesse aus Kamukongo- Masaka, Uganda !!
Wir hoffen, dass es Euch gesundheitlich gut geht trotz der schlimmeren “Coronavirus- Welle”, die momentan die ganze Welt viel Sorge bereitet hat.
In Uganda wurde der erste Fall vor ca. 2 Wochen entdeckt und nun sind es schon 14 Faelle insgesammt, die behandelt werden, eins davon schon ein “Ba-by” ( von 8 Monate). Man weiss nicht genau , wie dieses Virus zu uns angekommen ist.

Jedenfalls sind fast alle Grenzen nun zu, nur wenige Flieger haben die Erlaubnis in Entebbe zu landen, und seit gestern als Sicherheitsmassnahme duerfen nur 3 Menschen/Passagiere im Auto sitzen ( das heisst das “Taxi-Geschaeft”hat Schluss machen muessen , auch auf dem “Boda/Bodas”(Motorrad Taxi) duerfen nur Waren (Gueter) transportiert werden ( also keine Menschen mehr!)

Wir machen uns schon etwas Sorge, wie das Leben in der Zukunft aussehen wird, wenn die Lage weiterhin so bleibt, und koennen nur beten, dass,wenn das Virus doch uns erreicht, dass alle unsere infizierten (vor allem unser Kinder-Patienten mit AIDS so wie die aelteren Menschen) keinen schweren Verlauf der Erkrankung Viele Geschaeften sind schon zu und die Menschen sind zuhause ( auch die Kirchen, Moscheen usw…) sind schon lange geschlossen.

Vor ca. einer Woche mussten die Schulen, Unis, Diskotheks , Messen und Veranstalltungen geschlossen werden/zu machen , wir haben deshalb einiges zu organisieren gehabt ,deshalb war es uns nicht moeglich, Euch eine MAIL zu schreiben.

Wir versuchen im Kinderheim die Sauberkeit/ Hygiene erste Stufe“first Class” zu behalten, was nicht so einfach ist bei so vielen kleinen Kindern, aber zum Glueck die grossen Geschwistern (Maedchen und Jungen ) oder die so gennanten“Baabas” helfen gerne mit, damit wir viel wie moeglich den Eintritt dieses schlimmeren Viruses ins Kinderheim vermeiden koennen! (Uebrigens wir haben zur Zeit eine Freiwillige im Heim Namens Janice Velten, und sie hilft bei allen den verschiedenen Aufgaben auch gerne und tuechtig mit).

Das Leben im Alltag ist sehr eingeschraenkt in diesen Tagen und Wochen der Corona- Pandemie, es ist nicht mehr selbstverstaendlich , haben und bald wieder gesund werden, das ist unser taegliches Gebet!

Wir versuchen den wertvollen Rat von unseren guten Bekannten in DE zu folgen, denn wir wissen ,dass Ihr viel besser darueber informiert seids, wir denken ,dass Ihr ein besseres Network und Ueberblick habt, zu anderen Laendern, die daruenter mehr gelitten haben, wie Italien , Spanien usw...

Wir wuenschen alles Liebe und Gute, Gottes reichen Segen und bleibt Gesund, bis zum naechsten.....!!

Emmanuel, Maria Goretti mit allen Kindern , die an Euch gerne und fest im Gebet denken!

Corona im HiH Home

Da die Schulen alle geschlossen sind, sind auch unsere Kinder derzeit zuhause.

Um die beengte räumliche Situation der Kinder zu verbessern wurde vereinbart, noch einmal zwei dreistöckige Betten anzuschaffen und diese vorübergehend im Speiseraum aufzustellen. Auch wenn momentan noch alle gesund sind – und hoffentlich auch bleiben – ist es kaum zumutbar zu zweit oder auch dritt in einem Bett zu schlafen.

Für die dadurch höheren Verpflegungskosten wurde Anfang der Woche das Geld überwiesen.

Normaler Weise holt Frau Nakajigo das eingegangene Geld in der Hauptstadt Kampala, weil dort der Umrechnungskurs sehr gut ist. Unter den jetzigen Umständen haben wir sie gebeten, diese Reise (ca. 120 km) nicht zu unternehmen, sondern das Geld in Masaka einzuwechseln. Durch den dortigen, sehr schlechten Kurs, hat sie zwar sehr viel weniger Geld bekommen, es fehlten ca. 250 Euro, aber ihre Gesundheit kennt wohl keinen Preis!

Das wöchentlich stattfindende Medical Aid Programm wurde in Absprache mit Frau Nakajigo und den Ärztinnen bis auf weiteres ausgesetzt.

Frau Nakajogo schreibt uns am 20. März:

Dear Renate, Thomas,

We are in a scare life all the time we fear our lovely friends because we don't know who have it and who does not have it. But we try to keep our selves.

Now we put the jerrycan on the main gate for washing to all the members when they enter inside the house. And I tried to inform to all the children mostly to the big boys and girls also to help the younger ones and they do it.

For the medical Aid I have already discussed this issue with the doctors and he said the same to stop it for some time until we get another information because they burn all the meetings and there is no churches and not Mosqui are working at all. So it is clear.

For Deos is not regulary to come to our home but Baker is now back to his family it means he will not visit us every time. And me I visit Masaka once a week but my worry is I was able to shop enough equipments once but the money I have is not enough because it was for school days now it works as in Holiday so it means I need emergency help before it starts.

I tried to send some children in their families but most of them don't want to go and they stayed with us but as you know our situation of sleeping is not ok with this situation because they have to sleep 2 or 3 children on one bed as you said that they can sleep in the dinning it would be good if we have enough mattresses and blankets and bedsheets but we don't have enough so if possible to get it it would be good and to get 2 extra beds which contain 3 beds. The food for families is now many because I send in 8 families than last time it was only 4 families.

For food for sure we have to get a food for holiday of third term or for more because we don't know how long it will take. …

… Have a good night.

Spende Weihnachtsmarkt des Ignaz-Kögler-Gymnasium Landsberg

Wie auch schon in den letzten Jahren haben wir durch die Unterstützung vom Eine-Welt-Förderkreis-Windach, diesmal die enorm großzügige Spende von ca. 2.800 Euro erhalten.

Wir danken allen Schülern, Lehrern, Eltern und natürlich dem EWF ganz herzlich dafür!

Die Spende ist zweckgebunden und soll zur Unterstützung der Butale-Mixed-Primary School verwendet werden.

Da auch dort momentan Stillstand herrscht, haben sich die Verantwortlichen darüber geeinigt, das Geld erst nach Besserung der Lage zu überweisen. Es steht noch nicht genau fest, wie es eingesetzt werden soll. Die Schulleitung hält jedoch die Schulspeisung und Lern- und Lehrmittel für das Wichtigste.

Mitgliederversammlung

Die diesjährige Mitgliederversammlung ist aus gegebenem Anlass heuer auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben.

Wir wünschen euch ein großes Durchhaltevermögen bei den wirklich notwendigen derzeitigen „Sozialverzichten“ und Hygienemaßnahmen. Nur so können wir möglichst schnell wieder zur Normalität zurückkehren

Herzliche Grüße und beste Gesundheit

Eure Renate Blank

Spendenkonto Hand in Hand für Uganda e. V.:
Volksbank Raiffeisenbank Dachau
IBAN: DE79 7009 1500 0001 5290 72
BIC: GENODEF1DCA