NEUES und INFORMATIONEN im MAI 2018

Liebe Uganda-Freunde

was gibt es Neues

1. Unsere Reise nach Uganda im Juni 2018

Eli, Bene und Renate waren im Juni in Uganda um die Projekte zu besuchen. Die Reise war wie immer anstrengend, aber die Eindrücke und Begegnungen bereichernd.

2. Medical Aid Project

Am Sonntag hatten wir Gelegenheit, dem Medical Aid Project im Begegnungszentrum beizuwohnen. An diesem Tag wurde auch eine HIV Reihenuntersuchung durchgeführt, was den Bedürfnissen der Menschen sehr entgegenkam. Die immer größer werdende Nachfrage der Dorfbewohner gibt unserer Einrichtung Recht. Haben wir anfangs mit ca. 40 Patienten/Tag begonnen, sind es inzwischen 100 und mehr Patientinnen. Das Ärztinnen- und Krankenpflegerteam wurde erweitert.

Die Kosten dieser Einrichtung liegen bei ca. 400 Euro/Monat und der Verein sucht dringend Sponsoren für dieses Projekt. Wir hoffen, eine dauerhafte Einrichtung garantieren zu können.

3. Küche

Gleich zu Beginn unseres Besuches haben wir uns mit dem Maurer Deos Juuko aus der Nachbarschaft getroffen, um eine Lösung für die unzumutbaren Zustände unserer Küche zu finden. Aufgrund der schlechten Belüftung ist es unverantwortlich, dass sich Menschen täglich in diesem Raum zum Kochen aufhalten müssen. Es wurden verschiedene Ideen entwickelt um Abhilfe zu schaffen.

Die Lösung ist nun, die komplette vordere Wand zu entfernen und den Ofen und das Abzugsrohr auf die gegenüberliegende Seite zu verlegen. Außerdem ist zukünftig sehr darauf zu achten, die vorhandenen Eisenringe so ins Kochfeld zu integrieren, dass die jeweiligen Töpfe darauf abschließen.

Die vom Maurer veranschlagten Kosten für Material und Arbeitslohn liegen bei ca. 150 Euro. Wir bezahlten gleich vor Ort.

4. Wasser

Wie immer ist eines der Hauptthemen das benötigte Trink- und Brauchwasser für unser Projekt. Seit einem Jahr gibt es ja das Wasserloch auf dem Nachbargrundstück, für das wir eine kleine Pacht (ca. 70 Euro/Jahr) bezahlen um es nutzen zu können.

Ca. alle vier bis acht Wochen leihen wir uns hierfür einen Generator und eine Pumpe.

Mit Hilfe eines langen Schlauches, wird das Wasser dann in die vorhandenen Regentonnen gepumpt. Nach ca. 1 – 2 Stunden ist das Loch jedoch leer und es dauert ca. 1 Tag, bis das Wasser von unten nachgeflossen ist. Dann wird die Prozedur wiederholt. Leider konnte bisher noch keine bessere und bezahlbare andere Lösung gefunden werden.

5. Bäume pflanzen

Eine ganz besondere Freude hat uns die „Baumpflanzaktion“ gemacht. Auf dem Grundstück in Kamukongo, wachsen seit Anfang des Jahres schon 200 kleine landesübliche Bäumchen. An einem Vormittag haben Betty, Deos, Richard, Denis, Eli, Bene und ich 200 weitere Pflanzen dazugesellt.

6. Besuch von Schulen

Die Vollendung des zerstörten Daches der Butale Mixed Primary School beschied uns wieder einmal einen wundervollen Nachmittag mit Tanz, Gesang und Erfrischungen.

Ganz neue Erfahrungen machten wir in der neuen Vocational School in der Nähe von Villa Maria. Wir konnten eine Menge über die Vielseitigkeit von verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten lernen. Damit können wir noch individueller auf Wünsche und Fähigkeiten der Kinder im Projekt reagieren.

Hier zeigt uns der Direktor die Ausbildungsräume für Schreiner, Friseure, Schneiderinnen, Mechanikerinnen und Gärtnerinnen. Der Schule angeschlossen ist auch eine Secondary mit Internat, die zur Zeit zwei Kinder aus unserem Projekt besuchen.

7. Goretti und Emmanuel

Bei einem opulenten Mittagessen bei Goretti und Emmanuel bekamen wir viele Tipps und wichtige Informationen. Sie forderten uns auf, uns jederzeit mit Fragen oder Problemen an sie zu wenden. Hier geben wir ihm eine Tasche zurück. Die Fußrasseln und das Baströckchen hatte er 2004 für ein Fest nach München mitgebracht. Die Beiden lassen ausdrücklich alle Freunde und Bekannten und die Vereinsmitglieder herzlich grüßen.

8. Planung einer Halle

Zu viele sozial benachteiligte Kinder in Uganda, haben v. a. Betty dazu veranlasst, die ursprüngliche Bestimmung unseres Projektes eines Begegnungszentrums in einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Kinderhaus umzufunktionieren. Betty übernimmt diese verantwortungsvolle Aufgabe sehr liebevoll und inzwischen gibt sie 60 Kindern eine Familie. Die meisten, die noch Verwandte haben, wollen diese in den Ferien nicht besuchen, sondern die Zeit lieber im Projekt verbringen, was bestätigt, dass sie sich hier sehr wohl fühlen.

Dennoch wollen wir unsere Vision gerne eines Tages verwirklichen um unsere Projekte in die Breite wachsen zu lassen. Wir stellen uns vor, dass mehr Menschen davon profitieren sollen. Um dieser Absicht zukünftig Rechnung zu tragen, soll auf diesem Platz eine Halle entstehen, in der z. B. das wöchentliche Medical Aid durchgeführt werden kann, aber auch Meetings oder Schulungen für Dorfbewohner u. a. möglich sind.

Geplant ist außerdem ein zusätzlicher großer unterirdischer Tank, der durch das Auffangen von Regenwasser der zusätzlichen Dachfläche gespeist wird und eine Photovoltaik Anlage, die u. U. sogar überflüssige Energie an Nachbarn abgeben kann.

9. Womengroup

tolz präsentierten uns die Frauen ihr Lager für das Cateringequipment, womit sie bis zu 200 Gäste bewirten können. Im September und Juli wurden sie bereits für zwei Großevents gebucht. Die Einnahmen ermöglichen ihnen den schnelleren Auf- und Ausbau ihrer eigenen kleinen Geschäfte und die Versorgung ihrer Kinder.

Spendenkonto Hand in Hand für Uganda e. V.:
Volksbank Raiffeisenbank Dachau
IBAN: DE79 7009 1500 0001 5290 72
BIC: GENODEF1DCA