Reisebericht der Uganda-Reise vom 13. – 23. August 2013 von Thomas Langsch und Bildern von Renate Blank

Eine besondere Freunde bei unserer Reise waren die Besuche der inzwischen 32 vom Verein betreuten Aidswaisenkinder. Viele der Kinder haben – meist durch Aids – beide Eltern verloren, manche leben in ärmsten Umständen noch mit Mutter oder Vater.

Die Großmutter Maria haben wir spontan durch Kauf von 50 kg Maismehl (für Polenta – in Uganda „Porscha“), 10 kg Reis und 10 kg Bohnen unterstützt. Seit Mai hat es nicht geregnet, der winzige Garten bringt kein Gemüse und keine Früchte hervor. Sie versorgt inzwischen 12 Enkelkinder alleine und Hunger ist v. a. in den Schulferien angesagt, wenn die Kinder keine Schulspeisung erhalten.

Außerdem wurde kurzfristig ein Schuhkauf von 21 Paar getätigt, da sogar die meisten Schüler barfuß angetroffen wurden.

Da gerade Ferienbeginn war (in Uganda gibt es Trimester, also drei Unterrichtsblöcke mit jeweils Ferien dazwischen), konnten wir uns auch von den guten Fortschritten (Zeugnissen) der Kinder überzeugen. Sie strengen sich wirklich allesamt an um eine gute Ausbildung zu bekommen und schätzen die Unterstützung des Vereins sehr!

Eine Sponsorin über Betterplace ermöglichte die Aufnahme einesweiteren Patenkindes: Einen besonders guten Schüler, dessen Mutter nicht in der Lage ist ihn weiter in die Schule zu schicken. Sein größter Wunsch ist Arzt zu werden und fleißig zu lernen. Den Start dazu konnten wir ihm geben: Er geht schon jetzt im September in ein gutes Internat.

01.09.2013
Ihre Renate Blank