Weihnachtsgrüße und Neuigkeiten im November 2018

Liebe Uganda-Freunde,

Wir hoffen, das bereits weit fortgeschrittene Jahr 2018 ist gesund und friedlich für euch verlaufen.

Hier ein paar Informationen, was aus den Projekten in Uganda geworden ist und anderes.

1. Termine Tollwood

Zunächst dürfen wir euch auf den NordSüdForum Stand auf dem Tollwood aufmerksam machen. Der Verein Hand in Hand für Uganda e. V., hat die Gelegenheit sich dort im Bazar B3 am 5. und 10. Dezember zu präsentieren. Über einen Besuch würden wir uns sehr freuen. Außer Informationen gibt es dort heuer auch Gebasteltes, das hauptsächlich aus Receyclingmaterialien hergestellt wurde, das gerne gegen eine Spende erworben werden kann und den Projekten in Uganda zugutekommt.

2. Kinder, Schulgeld, Patenschaften

Im Hand in Hand Home leben derzeit 40 Kinder. Insgesamt werden 54 Kinder betreut und gehen in gute Schulen. Nach wie vor sind in den Ferien alle im Haus.

Ganz besonders freuen wir uns über nun bereits fünf Jugendliche, die sich in Ausbildung befinden. Ein Mädchen hat diese bereits abgeschlossen und eine gute Stelle in der Hauptstadt. Im nächsten Jahr werden drei weitere Kinder die Schule verlassen und ihre Ausbildung beginnen.

3. Medical Aid Project

Inzwischen kommen allwöchentlich ca. 80 Patientinnen und Patienten um dieses Angebot wahrzunehmen. Da sich noch kein dauerhafter Spender zur Übernahme der Kosten von ca. 400 Euro/Monat finden konnte, musste das Angebot im August und Oktober ausfallen. Wir freuen uns aber sehr darüber, dass die Finanzierung jetzt wieder bis Ende Februar gelungen ist und hoffen weiter auf Sponsoren, die uns unterstützen, den Menschen im Dorf Nkoni medizinische Versorgung anbieten zu können, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Arztkosten, Medikamente oder Reisekosten in Krankenhäuser übersteigen das Budget der Familien.

4. Mauer um das Grundstück und Halle

Wie im letzten Newsletter angekündigt, plant der Verein eine zusätzliche Halle, in der das Medical Aid Projekt durchgeführt werden kann, aber auch Meetings oder Schulungen/Seminare z. B. zu Themen wie ökologische Landwirtschaft, Permakultur, Friedenserziehung, erneuerbare Energien, Recycling usw. Die Einbindung der Dorfbewohner ist uns ein großes Anliegen, da die Projekte auf eine breitere Basis gestellt werden und eine größere Akzeptanz erlangen. Die Öffnung nach außen stellt aber leider auch immer wieder neue Probleme:

Betty erzählte uns, dass es in letzter Zeit in der weiteren aber auch näheren Umgebung immer wieder zu perfiden „Kinderrauben“ kommt. Die Kinder werden verkauft oder für Lösegeld wieder freigegeben. Dies macht uns große Sorgen, vor allem auch wegen unserer Kinder.

Zunächst haben wir dafür gesorgt, dass der Schulbus die Kinder nun direkt ins Dorf bringt uns sie nicht mehr den langen Weg von der Hauptstraße aus alleine laufen müssen.

Nachdem nun aber auch unser Nachtwächter angegriffen und mit Steinen beworfen wurde, vermutlich um Schweine zu stehlen, haben wir uns auf Bettys großes Verlangen entschlossen, das Grundstück und die Halle zu ummauern. Hierfür haben wir bereits eine großzügige Spende der Berufsschule an der Bergsonstraße erhalten und mit dem Bau begonnen.

5. Wasser

Die Wasserversorgung aus dem Wasserloch auf dem Nachbargrundstück macht mehr und mehr Probleme. Die Besitzerin möchte zukünftig die Pacht für mindestens drei Jahre im Voraus. Außerdem fordert sie eine Umzäunung, da es ansonsten Kinder zum Baden nutzen würden. Um Generator und Pumpe ausleihen zu können, entstehen immer höhere Kosten und Transportprobleme. Langfristig ist deshalb angedacht, doch einen eigenen Brunnen auf dem Grundstück einzurichten. Die Vorteile wären:

  • Einsparung der Pachtkosten für das Wasserloch,
  • kürzere Wege,
  • sauberes Grundwasser und nicht ungefiltertes Regenwasser,
  • Einsparung des Tanks unter der neuen Halle.

Zunächst ist abzuklären, wo dieser Brunnen gebohrt werden könnte und in welcher Tiefe Wasser kommt. Davon hängen im Wesentlichen die Kosten der Installation ab.

6. Rückblick Musikabend

Ein großer Erfolg war der Musikabend am 23. November mit den drei Gruppen A-cappella-Chor „Kawa Quartett“ aus Uganda, Wally und Ami Warning aus München, bzw. der Karibik – Aruba und den vier Musikanten der „Dem Schreiner sei Alm-Musig“. Die ca. 70 Gäste waren begeistert und haben die hausgemachte Verköstigung ausgiebig genossen. Die Spendenbereitschaft war begeisternd. Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei den Akteuren und den interessierten Gästen für die wunderbare Atmosphäre.

Ein großer Dank gilt in diesem Zusammenhang auch der „Aubinger Zeitung“, die hierfür die Werbetrommel gerührt hat!

7. Besuch Projekte Fotografin

Wir freuen uns sehr, dass im Moment die junge Fotografin Kimberly Winkler aus München in unserem Haus in Nkoni ist und neben einer sehr persönlichen Arbeit mit den Kindern, auch eine Reportage über ihre Erfahrungen erstellen wird.

Liebe Leser, dies ist ein Ausschnitt der deutsch-ugandischen Vereinsaktivitäten in 2018. Auf jeden Fall bleiben wir weiter dabei und „tropfen auf den heißen Stein“. Wir bedanken uns für Ihr enormes Engagement das ganze Jahr über, aber auch ausdrücklich und herzlich bei der Verantwortlichen Frau Betty Nakajigo für die gute Zusammenarbeit und ihren unermüdlichen Einsatz, allen Schwierigkeiten gerecht zu werden und Ihren enormen Arbeitsaufwand in den unterschiedlichen Projekten.

Wir wünschen Ihnen allen eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes und zufriedenes neues Jahr 2019

Ihre Renate Blank und Thomas Langsch im November 2018

Spendenkonto Hand in Hand für Uganda e. V.:
Volksbank Raiffeisenbank Dachau
IBAN: DE79 7009 1500 0001 5290 72
BIC: GENODEF1DCA