Entstehungsgeschichte des Vereins

Thomas Langsch lernte Emmanuel Musoke aus Uganda 1993 – 1995 als Lehrer bei dessen Ausbildung zum Drucker in München in der Berufsschule kennen. Im Laufe dieser Zeit entwickelte sich zwischen den beiden – auch durch private Kontakte – eine große Verbundenheit.

Nach Emmanuel Musokes Rückkehr nach Uganda 1995 und seiner Heirat mit Goretti Namuyomba arbeitete er in der Druckerei der Diözese von Masaka. Goretti Namuyomba war damals als Krankenschwester tätig. Sehr bald begannen sie Aids-Waisenkinder in ihrem Haus aufzunehmen.

Im Jahr 2000 startete Thomas Langsch das „Projekt Flaschenpfand“, bei dem er in seiner Schule nicht zurückgegebene Flaschen in den Klassenzimmern sammelte und das dafür erhaltene Flaschenpfand nach Uganda transferierte.

Nach Emmanuel Musokes Rückkehr nach Uganda wurden rasch  folgende weitere Projekte verwirklicht:

  • Aufbau eines „Tante-Emma-Ladens“ zum Verkauf von alltäglich notwendigen Dingen wie Mehl, Hefte, Seife usw.
  • Kauf eines Grundstücks durch Renate Blank zum Zwecke der Aufforstung für den Erhalt des Baumbestandes, der durch den Bedarf an Feuerholz in Gefahr ist
  • Ausbau des Kinderhilfe-Projektes.

Der enge Kontakt zu Goretti Namuyomba Musoke und Emmanuel Musoke ist einer der Gründe, warum Thomas Langsch und Renate Blank in ihrem Engagement für Uganda nicht nachließen, sondern immer neue Wege der produktiven Zusammenarbeit suchten2006 erfüllten sie sich den Wunsch, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen und unternahmen eine Reise nach Masaka/Uganda. Hier konnten sie ich überzeugen, dass die Verwaltung und der Einsatz der Gelder durch die Mitarbeiter vor Ort optimal gesichert sind: Es wird ausgewogen zum Aufbau eines Waisenhauses, , zur Unterstützung ärmster Familien sowie überlegt für alle anderen Projekte eingesetzt.

Dem großen sozialen Engagement, dem Organisationstalent und den hervorragenden Kontakten der beiden vor Ort ist es zu verdanken, dass immer mehr Familien auf ihren eigenen Füßen stehen können. Durch den Aufbau eines Internetcafes, eines Friseurladens sowie einer Strickerei wurden Arbeitsplätze geschaffen, die wiederum zur Versorgung weiterer Familien beitrugen.

Um die Fortführung der Arbeit in Zukunft zu sichern, wurde im April 2009 der Verein „Hand in Hand für Uganda“ gegründet. Als zukünftige Partnerin in Uganda holte Frau Betty Nakajigo ihren nach und absolvierte einen Deutschkurs im Goethe-Institut in Kampala. Im Anschluss daran war sie im August 2011 erstmals in Deutschland. Hier wurde mit ihr gemeinsam die mögliche Entwicklungszusammenarbeit besprochen und geplant.

Folgende Entscheidungen wurden partnerschaftlich getroffen:

1. Das Anfangsprojekt mit Goretti Namuyomba und Emmanuel Musoke wird nicht mehr weiter unterstützt. Das Vereinsziel „Hilfe zu Selbsthilfe“ ist erreicht. Das Projekt wird durch viele andere Unterstützer weiter getragen.

2. Mit Frau Betty Nakajigo wird der Verein neue Projekte beginnen. Geplant ist der Bau eines Bildungs- und Begegnungszentrums mit angegliedertem Mustergarten/Landwirtschaft und der Möglichkeit, es später um eine Vor- und Grundschule zu erweitern. (s. Projekt „Ausbildungs- und Begegnungszentrum“)

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Hand in Hand für Uganda e.V.
Volks- und Raiffeisenbank Dachau
BIC: GENODEF1DCA
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